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Aktuelles

 

Die neuesten Informationen über und um das Bündnis finden Sie auch auf unserem Flüchtlings-Hilfe-Portal. Dazu bitte (ab Februar 2017) folgenden Link in die Browser-Adresszeile einfügen.

 

http://hoyerswerda.helpto.de/de


Seit Februar 2017 arbeitet Frau Birgit Radeck als hauptamtliche Koordinatorin für das Bürgebündnis.


Im Bürgerbüro Dillinger Straße 1 ist sie erreichbar:

Dienstag: 14:00 - 16:00 Uhr


Aufgrund der Corona Pandemie bleibt das Büro geschlossen. Es können aber Termine vereinbart werden unter:

radeck@raa-hoyerswerda.com


Im AWO-Heim Thomas-Müntzer-Straße 25 ist sie erreichbar:

Donnerstag: 14:00 - 16:00 Uhr


Und nach Bedarf mit Anmeldung.

Tel.:                03571 - 6079705

e-mail:           radeck@raa-hoyerswerda.com

 

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Weihnachten 2020,  über 100 festlich gekleidete Kinder feiern gemeinsam mit ihren Eltern, dem Weihnachtsmann und vielen fleißigen Helfern in der Gemeinschaftsunterkunft der AWO Lausitz, es duftet nach Tannenbaum und Keksen - ...

JAA so hätten wir das gern gemacht, aber ein Virus namens Corona hielt uns davon ab. Aber natürlich sollten die Kinder auch in diesem Jahr eine kleine Überraschung haben. Seit Oktober haben wir uns den Kopf zerbrochen, wie das geht. Die Lösung: Jedes Kind bekommt einen Beutel mit Überraschungen, den die Frauen der Spielzimmer dann verteilen. So wurden Pläne geschmiedet, eingekauft, genäht und mit viel Liebe Überraschunsbeutel/-tüten geplant und befüllt. Allerdings holte uns auch hier Corona ein- eine Verteilung wurde durch den Lockdown schwierig. Aber auch hier gab es Dank fleißiger Helfer Lösungen: Frauen aus den Gemeinschaftsunterkünften der AWO verteilten die Überraschungen.

 DANKE an alle Helfer vor allen Dingen an Ute H., Steffi S., Susi R., Sumera A. und Majada E.A. und die Unterstützung der AWO Mitarbeiter, ohne die alles gar nicht möglich gewesen wäre. In diesem Sinne allen ein besinnliches Fest, auf ein frohes 2021, auch Corona geht (hoffentlich) mal vorbei. Bleiben Sie gesund!

 

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Offener Brief        Bürgerbündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ Hoyerswerda

 Corona-Risiko mit Ansage

 Manche wundern sich, warum der Landkreis Bautzen deutschlandweit mit

führend ist bei den Inzidenzzahlen. Eine Ursache hat der Landkreis selbst dazu beigetragen bzw. vorsätzlich herbeigeführt.

Schon bei der 1.Welle im Frühjahr wurde der Landkreis darauf hingewiesen, dass die Gesamtunterkünfte für Asylbewerber in Kamenz und Hoyerswerda die nötigen Hygienevorschriften nicht einhalten können (gemeinsame Sanitäranlagen und Küchennutzung).

Dazu hatte der 1.Beigeordnete, Udo Witschas, Position bezogen: „Wir haben rund 45 Prozent ausreise-pflichtige Personen im Landkreis. Das primäre öffentliche Interesse bei diesen Personen ist das Verlassen der Bundesrepublik. Eine dezentrale Unterbringung dieses Personenkreises konterkariert dieses Interesse.“  (SZ-Tageblatt Hoyerswerda vom 23.April 2020)

Im Frühjahr gab es Gott sei Dank nur einzelne Infektionsfälle, bei denen z.B. durch Betroffenen selbst eine Isolation gestaltet wurde.

 Gefährdung war dem Ausländeramt bekannt

Ihre Sorge brachten die Bündnisse aus Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda in einem Schreiben an die Leiterin des Ausländeramtes, Frau Borrmann-Arndt, zum Ausdruck. Dieser ‚Fragenkatalog‘ sollte bei einem gemeinsamen Gespräch am 1.Juli beantwortet werden. Frau Borrmann-Arndt eröffnete allerdings zum Beginn, dass sie sich weigert, auf diese konkreten Fragen einzugehen. Sie ist nur dem Kreistag auskunftspflichtig. Der Vertreter des Hoyerswerdaer Bündnisses verließ darauf die Sitzung, die ja für die Beantwortung verabredet wurde. Eine Kopie des Fragenkatalogs wurde in diesem Zusammenhang auch an das Gesundheitsamt des LK versandt. Eine zeitnahe Reaktion dieses Amtes in den Heimen ist nicht bekannt geworden.

 Aktuelle Situation in Hoyerswerda

Nun bei der 2.Welle sind die Heime in Hoyerswerda außerordentlich betroffen. Über die Situation in den Heimen in Kamenz und in Sohland-Wehrsdorf liegen leider keine Informationen vor.

Zu den begünstigenden Bedingungen wurde oben schon etwas ausgeführt. Dazu kommen die beengten Verhältnisse. So hat eine Person im Heim Anspruch auf 6 m 2. Zum Vergleich: In den Einkaufsmärkten ist die Besucherzahl wegen Corona beschränkt auf 10 m 2 pro Person - und soll demnächst sogar auf 20 m² erweitert werden!

   Aktuelle Negativerfahrungen:

* bei einem öffentlichen Termin bei Gericht wurde einer Betroffenen, die in einer GU in Hoyerswerda lebt, aufgrund ihrer Wohnadresse der Zugang zum Verhandlungssaal untersagt (wegen latenter Corona-Gefahr) / da sie natürlich bei ihrem eigenen Anliegen anwesend sein wollte, wurde die Verhandlung vertagt

* in den Heimen in HY ist es nicht mehr möglich, Infizierte gesondert in einer Quarantäne unterzubringen, daher werden diese jetzt abseits untergebracht

* Kinder, die mit ihren Familien in GU untergebracht sind, werden teilweise vom Schulunterricht ausgeschlossen mit Hinweis auf Corona-Gefährdung

    Bewohner der Heime werden demnach als potentiell infiziert stigmatisiert. Der Ausschluss der Kinder von Bildung und sozialem Leben ist somit noch gravierender als wie zur Zeit für den Rest der Bevölkerung.

 „GU sind kostensparender“

Der Landkreis betreibt eine der größten Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber in Sachsen. Als Begründung für die Konzentration der Asylbewerber in Gesamtunterkünften wird oft die Kostenersparnis angeführt. Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Viele Landkreise im Freistaat Sachsen sind auf dezentrale Unterbringung in Wohnungen übergegangen – wegen Kostenersparnis und besserer Integration. Der Landkreis Bautzen hingegen hatte beim Rückgang der Asylbewerberzahlen vor einigen Jahren dezentrale Unterkünfte bzw. kleinere Einrichtungen geschlossen zugunsten der großen Gesamtunterkünfte. Wenn also keine Kostenersparnisse damit verbunden sind – was ist dann der Grund an dieser ‚Dinosaurier‘- Unterbringung?  

Die Äußerung von Herrn Witschas muss dann allerdings so verstanden werden, dass es kein Interesse gibt an einer wirklich integrativen, humaneren Variante, sondern dass der Druck auf die Asylbewerber ohne Aufenthaltsstatus hoch gehalten werden soll durch schlechte Wohnbedingungen. Wer allerdings Schicksale kennt von betroffenen Familien, die schon etliche Jahre in den Heimen leben müssen, weiß, dass sie oft nicht die Möglichkeiten haben, eine Klärung herbeizuführen, da die zuständigen Botschaften und ihre Heimat-länder nicht kooperieren bzw. deutsche Institutionen Dokumente verlangen, die nicht beschafft werden können (Geburtsurkunden, Heiratsurkunden u.ä.).

  Warum also trotzdem Gesamtunterkünfte?

Die aktuelle Corona-Situation im Landkreis Bautzen wirft wie ein Scheinwer-fer das Licht auf die Situation der Asylbewerber in den Gesamtunterkünften. Herr Witschas schiebt als Begründung für die Richtlinie des Ausländeramtes das fehlende ‚öffentliche Interesse‘ für eine dezentrale Unterbringung vor. Es kann aber sein, dass es plötzlich ein öffentliches Interesse gibt, wenn die Situation in den GU’s als Ursache für vermehrte Infektionen nachgewiesen wird. Oder sind Asylbewerber Menschen zweiter oder dritter Klasse, deren Gesundheit nicht so sehr im öffentlichen Interesse ist und für die die Vorgaben der Hygiene ausgesetzt werden können – weil sie unter Heimbedingungen sowieso nicht einzuhalten sind?!

   Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit wird mit Spendenaufrufen u.a. an die weltweite Not erinnert – aber vor der Not in unserer Nachbarschaft verschließen wir die Augen!

 

Das Bürgerbündnis Hoyerswerda erwartet darum,

·  dass im Landkreis die Unterbringung von Familien, älteren Menschen

   und Risikopersonen in Gesamtunterkünften beendet wird zugunsten

   einer dezentralen Unterbringung

·  dass grundsätzlich eine dezentrale Unterbringung geprüft wird unter  

   Aspekten einer damit verbundenen besseren Integration

 

Hoyerswerda,                                            Pfarrer Jörg Michel

am 1.Advent 2020                           Sprecher des Bürgerbündnisses

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Asylbewerber in GU (Stand November – Auskunft Homepage LK BZ):

* Sohland Wehrsdorf – 108

* Kamenz – 297

* Hoyerswerda Doppelheim Herrmann-Str./Müntzer-Str. – 519

                       Zum Vergleich: Es sind nur 40 Asylbewerber in

                       Hoyerswerda in Wohnungen untergebracht! = 8,3 %

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Gesamt GU LK BZ 924 / Unterbringung in Wohnungen 301 = 1/ 3


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   Am 19.10.2020 fand unser Frauenbrunch bei Kaffee, Tee und Schoko-croissants statt, denn Schokolade macht glücklich.   
       Es waren Frauen aus sehr unterschiedlichen Ländern wie Venezuela, Kosovo, Indien, Marokko, Pakistan, Irak und Deutschland da. Das Thema das zur Zeit alle bewegt- Corona- wurde ausführlich besprochen. Fr. Birgit Radeck wies daraufhin, dass man die alljährliche Grippeschutzimpfung nutzen sollte. Die Frauen tauschten sich daraufhin aus, wie sie die Krise bisher meistern, in- und außerhalb der Gemeinschaftsunterkunft.    
       Offenbar wissen, gerade die neu Zugezogenen nicht, was man in Hoyerswerda in seiner Freizeit so machen kann. Es wurde sich über die KUFA das Ossi  und andere Anlaufpunkte in der Stadt ausgetauscht. Gerade jetzt in den Ferien finden viele Veranstaltungen statt, wo man neue Leute kennen lernen kann. Für die Damen aus Venezuela stellt die katholische Kirche einen wichtigen Anlaufpunkt dar, mithilfe von Google Maps war diese schnell gefunden.    
       Auch offenbar wenig bekannt sind die ehrenamtlichen Angebote in den Heimen. Obwohl die meisten der Frauen auf einer Etage wohnen kannten sie sich nicht. Jetzt hat Jessy Rolly wieder 2 neue Schülerin-nen in ihrer Deutsch Nachhilfe und die Frauen wissen auch über Ansprechpartner im Heim und das Nähzimmer Bescheid.  Natürlich kam auch der Spass nicht zu kurz. Wir hoffen auf weitere Veranstaltungen in dieser Form- trotz Corona.   

Am 29.09.2020 fand an der Gemeinschaftsunterkunft der AWO in der Th.- Müntzer-Str. die Veranstaltung "Die Welt ist kunterbunt - Gemein-sam gegen Rassismus" statt. Eingeladen hatte "Hoyerswerda hilft mit Herz". Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen wurde ein Nachmittag mit Spiel und Sport gestaltet. Kinder vieler Nationen wetteiferten beim Laufen, Seilspringen, Tauziehen u.a. um die Wette. Dabei ging es nicht nur darum wer der Beste oder Schnellste ist, sondern alle Kinder sollten gemeinsam Spaß haben, egal aus welchem Land man kommt. Gemeinsam wurde dann auch noch die Straße vor dem Heim kunter-bunt bemalt, jeder probierte sich dort aus. Ein gelungener Nachmittag im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Landkreis Hoyerswerda.   


Seit mehreren Wochen gibt Frau Jessy Rolly in der Gemeinschafts-unterkunft der AWO in der Th. Müntzer Str. ehrenamtlich Deutschkurse. Daran kann jeder teilnehmen der möchte, bisher sind es fast ausschließlich Frauen. Dabei wird sie unterstützt vom Bürgerbündnis "Hoyerswerda hilft mit Herz"  und der AWO Lausitz. Für viele Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften ist der ehrenamtliche Deutschkurs eine der wenigen Möglichkeiten, diese Sprache zu erlernen. Fr. Rolly selbst weiß, wie schwer es ist die Sprache zulernen, daher unterstützt sie wo sie kann.   


Am 29.09.2020 fand in Zusammenarbeit Volkshochschule Hoyers-werda und dem "Bürgerbündnis Hoyerswerda hilft mit Herz" ein syrischer Kochabend statt. Yousra Naddaf wurde von ihren Freundinnen dabei tatkräftig unterstützt. Es geht dabei nicht nur um das Kochen, sondern auch um die Begegnung der Kulturen, das Verständnis füreinander. So konnte eingetaucht werden in die Welt der arabischen Gewürze, Gerüche und Gerichte, es gab landestypisch dazu Fladen und Tee. Die Gäste, die zum Teil schon Syrien bereist hatten, tauschten sich mit den Migranten aus, hatten Fragen nicht nur zum Essen und Kochen. Ein rundum gelungener Abend, der ein Zeichen des Miteinander und Kennenlernens setzte.


Am 26.08.2020 fand in den Räumen der AWO Lausitz eine kleine Schuleintrittsfeier statt, die vom Bürgerbündnis "Hoyerswerda hilft mit Herz" organisiert wurde. 10 Kinder aus 6 Nationen sind in diesem Jahr Erstklässler.
Sie wurden schon vor Wochen eingeladen und waren ganz gespannt. Während die Kinder ihre Zuckertüten gestalteten erklärte A. Völkl- Schulsozialarbeiterin bei der RAA Hoyerswerda/ Ostsachsen e.V., den Eltern einige Dinge über Schule in Deutschland. Sie zeigte wie man gesunde Dinge in die Brotbüchse packt, welche Pflichten die Eltern haben, wo man sich Hilfe holen kann und vieles mehr.
In der Zwischenzeit waren alle Zuckertüten bunt gestaltet und auch gefüllt. So konnte man diese überreichen. Jeder der Schulanfänger bekam einen Ranzen, den das Bürgerbündnis aus Spenden erwerben konnte.
Danke an die Helfer vom Landratsamt/ Ausländeramt, der AWO Lausitz e.V., der RAA Hoyerswerda/ Ostsachsen e.V. und vom Bürgerbündnis "Hoyerswerda hilft mit Herz".

Am 22.08.2020 waren auch viele Unterstützer des Bürgerbündnisses „Hoyerswerda hilft mit Herz“ dabei, um Gesicht zu zeigen. Die Identitäre Bewegung hatte einen Infostand auf dem Lausitzer Platz aufgebaut.  Ca. 120 Menschen verschiedener politischer Gruppen und Bündnisse  waren beim Gegenprotest gegen einen Info-Stand der rechtsextremen Identitären dabei.

Am 17.08.2020 trafen sich Ehrenamtliche des Bürgerbündnisses Hoyerswerda hilft mit Herz im King-Haus. Themen waren u.a. der Umgang der neuen Leiterin des Ausländeramtes des Landkreises mit den Bündnissen. Herr Michel berichtete von den Treffen im Juni und Juli, als sich die 3 Bündnisse des Landkreise zu Gesprächen trafen. Es wurde ein Brief an das Ausländeramt verfasst, der bis heute unbeant-wortet blieb.

Informationen zu Treffen mit Vertretern der verschiedenen Parteien wurde angesprochen, ebenso die Wahl des neuen OB in Hoyerswerda. Es kann sich jeder eine eigene Meinung bilden, Wahlforen finden in nächster Zukunft statt.

Herr Serwerzinski informiert über die Zusammenarbeit mit Donner und Partner, er kann in verschiedenen Berufen Migranten in Arbeit vermitteln. Khabat Ibo wird das in die MSO weiter tragen.

Weiterhin planen wir einen Ausflug in die Krabatmühle Schwarzkollm, die genauen Daten werden noch bekannt gegeben. 

Seit langem warteten die  Frauen darauf, dass wieder ein Frauenbrunch für Geflüchtete stattfindet. Am 19.08.2020 war es soweit, dass sich einige Frauen im Jugendclubhaus Ossi treffen konnten.

Bei Gesprächen unter Frauen, über Erziehung, Kinder und das Erlebte während des Corona Lockdowns kamen alle ins Gespräch. Eine Mitarbeiterin der RAA Hoyerswerda Ostsachsen warb für ihr neues Projekt, wo sich Migranten aktiv einbringen können.

Dem Wunsch der Frauen entsprechend werden wir uns das nächste Mal sportlich/tänzerisch bewegen.

 

 



Sächsische Zeitung - Hoyerswerdaer Tageblatt 30.11.2019

"Sachsen ehrt Bürgerbündnis"

Hoyerswerda. Das Bürgerbündnis „Hoyerswerda hflfl mit Herz“ ist einer der Gewinner des  Sächsischen Integrationspreises 2019.

Die Auszeichnungsveransnaltung fand gestern im Sächsischen Landtag in Dresden statt. Geehrt wurden drei Projekte beziehungsweise Initiativen für ihr Engagement bei der Integration von MigrantInnen. Wie es vom Sozialm'misterium heißt, hatte es insgesamt 62 Bewerbungen gegeben Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. In einer Mitteilung des Ministeriums steht das Bürgerbündnis zeichne sich durch sein langjähriges Engagement und ein breites Angebot für Geflüchtete aus. Erwähnt werden Deutsch-Kurse beziehungsweise Deutsch-Nachhilfe. Weiter heißt es,  "Hoyerswerda hilft mit Herz" sei „in einem strukturell anspruchsvollen Gebiet aktiv und anerkannt“. Gegründet worden war das Bürgerbündnis Ende 2013, kurz vor der Eröffnung des Asylbewerber-Wohnheirns in der ehemaligen Förderschule an der Dillinger Straße. Es war bereits 2017 für den Sächsischen Integrationspreis nominiert worden.

Die beiden anderen Preisträger sind das Projekt „bunteBox" des CVJM Glauchau mit Kursen für Handwerk und Kunst sowie die Flüchtlings-zeitung „Horizont“ aus Chemnitz. Einen Sonderpreis bekam der Integrationspate Udo Friedrich aus Meerane, der seit vielen Jahren im Kreis Zwickau Flüchtlinge unterstützt. Der Sächsische Integrationspreis wurde gestern bereits zum zehnten Mal vergeben. (red/MK)


https://www.saechsischer-integrationspreis.de/

https://hoyte24.de/nachrichten/s%C3%A4chsischer-preis-f%C3%BCr-hoyerswerdaer-b%C3%BCrgerb%C3%BCndnis.html

 






Am 25.09.2019 fand im Rahmen der IKW ein Workshop zum Thema „Antisemitismus—wo kommt er her?" Er beinhaltet religiöse wie auch rassistische Elemente, bezieht sich auf den Holocaust wie auch die Politik des modernen Israel. Diese Vorstellungen entspringen einer langen Tradition einer Judenfeindschaft, die bis in die Antike zurückreicht. Welches sind die Hintergründe und Motive? Und vor allem: Wie können wir auf die Herausforderungen reagieren – als demokratische Zivilgesellschaft, im Umgang mit Zugezogenen und als politische Bildung?

Über 20 Einwohner*innen der Stadt Hoyerswerda hatten Interesse an Vortrag und Gesprächen. Es gab interessante Diskussionen zum Thema Nahostkonflikt, Palästinenser und Israel und wie der Konflikt eventuell zu lösen sei. Das Schlusswort hatte Herr Michel: „Wir können das Unsrige tun. Und zwar hier in Hoyerswerda“, meinte der Pfarrer Mittwoch in der VHS beim Vortrag. „Wir können etwas tun für ein friedliches Miteinander. Das ist schon anstrengend genug.“



Am 25.08.2019 gab es wieder unser Begegnungscafe, diesmal in der KUFA.Bei Kaffee und Gebäck konnten sich Migrant*innen und Deutsche austauschen. Einen großen Dank an die Kulturfabrik in Hoyerswerda, die mit Rat und Tat zur Seite stand, kurzfristig die Hüpfburg zur Verfügung stellte und so den Kindern eine besondere Freude bereitet hat. Danke auch an alle fleißigen Helfer.




Am 24.07.2019  gab es ein Begegnungscafé in der Kinder- und Jugendfarm. Die Kinder konnten reiten, basteln, den Streichelzoo besuchen. Diesmal hieß es auch: „Pack die Badehose ein“, denn der große Pool war befüllt. Das war dann natürlich  das Highlight, bei 32 Grad im Schatten.  Wartezeiten vor dem Baden waren da inclusive. Aber die Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendfarm boten auch eine Bastelstation an, wo sich jeder sein „Traumhaus“ basteln und gestalten konnte. Diese nahmen die Kinder  mit nach Hause, wo sie damit weiter malen, basteln und spielen können.

 Natürlich gab es auch selbstgemachte Limonaden, Eis, Kaffee und Kuchen. Danke an alle Helfer und Besucher. Im Schnitt besuchen ca. 70 Erwachsene und genauso viel Kinder unser Cafés.

 Wir danken allen Helfern, die ehrenamtlich geholfen haben sowie den Mitarbeitern der Kinder- und Jugendfarm, für ihre tolle Unterstützung.















































 

 

 

 


 

Lausitzer Rundschau 18.Mai